Rheuma ist eine unnachgiebige Krankheit, die sich langsam aber sicher, den Alltag immer weiter erschwert. Knöpfe schließen, Töpfe heben, das Bett frisch beziehen: Was früher selbstverständlich war, wird nun zur schmerzhaften Herausforderung. Jede Person mit Rheuma erlebt diese Situationen anders. In diesem Artikel zum Thema erfahren Sie, wer die Kosten übernimmt, welches Recht Sie haben und wie der erste Schritt mit JP Servicefee aussieht.
Was Rheuma für Ihren Alltag wirklich bedeutet
Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer rheumatischen Erkrankung. Die häufigste Form ist die rheumatoide Arthritis oder MS. Sie entzündet Gelenke und schädigt Sehnen, Knorpel und Knochen dauerhaft. Wer mit dieser Krankheit lebt, muss seinen Alltag völlig umstrukturieren.
Schon morgens sind die Hände und Finger steif und geschwollen. Knie, Schultern und Hüften schmerzen dauerhaft beim Gehen, Bücken und Tragen. Selbst kleine Handgriffe wie das Öffnen eines Glases oder das Falten von Wäsche kosten unverhältnismäßig viel Kraft. Hilfsmittel wie Greifzangen oder spezielles Besteck erleichtern einzelne Handgriffe. Allerdings benötigen Betroffene zusätzliche Unterstützung. Unsere Servicefeen sind hier die ideale Wahl.
Hinzu kommt die Erschöpfung. Wer mit Rheuma lebt, kennt das Gefühl nach wenigen Stunden schon aufgezehrt zu sein. Wer es gerade so durch den Tag schafft, hat keine Zeit einen Haushalt zu schmeißen. Das erzeugt ungemeinen Druck. Manchmal auch Scham. Diese körperlichen Einschränkungen betreffen nicht nur den Alltag, sondern auf Dauer auch die Gesundheit. Denn, wer sich ständig überfordert, riskiert neue rheumatische Schübe.
„Viele unserer Kunden warten zu lange, bis sie um Hilfe bitten“, meint das Team von JP Servicefee in Neuss. „Dabei ist Unterstützung kein Zeichen von Schwäche. Es ist der klügere Weg.“
Haushaltshilfe bei Rheuma: Wer zahlt?
Die gute Nachricht zuerst. Haushaltshilfe bei Rheuma muss nicht zwingend aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Je nach Kostenträger und persönlicher Situation gibt es unterschiedliche Wege zur Finanzierung. Es folgt ein kurzer Überblick.
Über die Pflegekasse: Der Entlastungsbetrag ab Pflegegrad 1
Wer einen Pflegegrad hat, erhält monatlich bis zu 131 Euro Entlastungsbetrag (geregelt im SGB XI). Schon ab dieser Einstufung steht der Betrag zur Verfügung. Eine volle Pflegebedürftigkeit im klassischen Sinn ist dafür nicht nötig. Auch mit Pflegegrad 2 oder höher gilt derselbe Anspruch. Der Betrag ist zweckgebunden für anerkannte Alltagsunterstützungsangebote wie Haushaltshilfe, Einkaufshilfe und Begleitung. Der Betrag verfällt jedoch, wenn er nicht genutzt wird. Viele Betroffene wissen das nicht. Die Pflegekassen prüfen den Antrag in der Regel zügig, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Versicherte sind in jedem Fall abgesichert.
Über die Krankenkasse
Im Krankheitsfall übernimmt die Krankenkasse häufig die Zahlung. Bei akuten Schüben, nach einer Operation, einem Krankenhausaufenthalt oder nach einer Reha oder Kur kann sie die Haushaltshilfe übernehmen. Dies ist gesetzlich verankert (§ 38 SGB V). Sie brauchen dafür eine ärztliche Bescheinigung Ihres behandelnden Rheumatologen oder Hausarztes. Wie lange die Krankenkasse zahlt, hängt von Ihrem Haushalt ab. In der Regel sind es bis zu vier Wochen. Lebt ein Kind unter 12 Jahren bei Ihnen und kann kein anderes Haushaltsmitglied die Kinderbetreuung übernehmen, etwa das Bringen zur Kita, kann sich der Zeitraum auf bis zu 26 Wochen verlängern. Brauchen Sie dauerhaft Unterstützung im Haushalt, greift nicht die Krankenversicherung, sondern das Sozialamt oder die Pflegeversicherung.
Die gesetzliche Zuzahlung liegt bei zehn Prozent der Kosten, mindestens 5 und höchstens 10 Euro pro Tag. Wird Ihnen das insgesamt zu viel, gibt es über die Belastungsgrenze eine Befreiung.
Privat abrechnen und steuerlich absetzen
Wer keinen Pflegegrad erhält, kann Haushaltshilfe privat in Anspruch nehmen. Die Kosten lassen sich als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich geltend machen. Eine teilweise Erstattung ist in manchen Fällen auch über eine private Zusatzversicherung möglich, zum Beispiel als Ergänzung zu den gesetzlichen Leistungen.
Was unsere Servicefeen bei Rheuma übernehmen
Die Servicefeen helfen dort, wo schmerzende Gelenke an ihre Grenzen stoßen. Die Symptome einer Rheumaerkranhung treten phasenweise auf. Deshalb sind wir flexibel und richten uns nach Ihren individuellen Ansprüchen, nicht nach einem starren Plan. Unsere Servicefeen sind keine Pflegefachkräfte. Grundpflege gehört nicht zu unseren Aufgaben. Dafür ist ein Pflegedienst da. Den Rest übernehmen wir. Ob Putzen, Waschen oder Kochen, wir übernehmen die Dinge, die im Alltag am meisten Kraft kosten.
Haushaltsaufgaben:
- Wohnung und Bad putzen
- Wäsche waschen, trocknen und einräumen
- Bett frisch beziehen
- Einkaufen und Einräumen
- Kochen und Küche aufräumen
- Aufräumen
Alltagsaufgaben:
- Begleitung und Betreuung zu Arzt- und Therapieterminen
- Unterstützung bei Behördengängen
- Gesellschaft und Gespräch
Haushaltshilfe bei Rheuma beantragen: So läuft das ab
Der erste Schritt ist oft der schwerste. Viele Menschen scheuen Formulare und Bürokratie. Allerdings ist es kinderleicht eine Haushaltshilfe zu beantragen. Wir informieren Sie verständliche und übersichtlich über alle relevanten Schritte. Bei JP Servicefee können Sie sich ganz entspannt zurücklehnen.
- Sie rufen an oder schreiben uns eine Nachricht.
- Wir besprechen gemeinsam Ihren Bedarf.
- Wir erklären, welche Finanzierung für Sie möglich ist.
- Ihre Servicefee kommt zu Ihnen nach Hause, zuverlässig und auf Ihre Situation abgestimmt.
Unsere Servicefeen wissen, was körperliche Einschränkungen im Alltag bedeuten, und begegnen Ihnen entsprechend einfühlsam. Für den Antrag reicht eine ärztliche Bescheinigung, die Notwendigkeit und Dauer der Haushaltshilfe bestätigt. Am beantragen Sie diese, bevor Ihre Haushaltshilfe beginnt. Sie sehen also klar und deutlich: Kein langer Papierkram. Keine Wartelisten. Nur schnelle und professionelle Hilfe.
Der Schüssel: Frühe Unterstützung für bestmögliche Ergebnisse
Viele Rheumabetroffene warten, bis sie nicht mehr alleine den Alltag bewältigen können. Damit steigt das Risiko einer Zunahme der Beschwerden, Belastung und des Schmerzempfindens. Studien des Deutschen Rheumaforschungszentrums zeigen: Wer früh Unterstützung annimmt, bleibt länger mobil, selbstständig und behält seine Souveränität im Alltag. Außerdem wird es unwahrscheinlicher, dass unmittelbar Pflege in Anspruch genommen werden muss. Auch ein Aufenthalt im Krankenhaus rückt in weite Ferne.
Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie empfiehlt, Alltagsentlastung als festen Teil des Behandlungskonzepts zu verstehen. Haushaltshilfe ist nicht das letzte Mittel. Sie ist ein sinnvolles Werkzeug, dass bei einer chronischen Erkrankung, bei essenziellen Tätigkeiten unterstützt.
Nutzen Sie Ihren Anspruch auf eine Haushaltshilfe bei Rheuma mit JP Servicefee
JP Servicefee ist kein anonymer Dienstleister. Wir sind ein lokales Team mit mehr als 8 Jahren Erfahrung. Unsere Servicefeen kennen Dormagen und Neuss, wie ihre Westentasche. Kurze Wege, verlässliche Absprachen und feste Ansprechpartnerinnen, auf die Sie sich verlassen können. Ob Senioren, Berufstätige oder junge Familien: Wir sind an Ihrer Seite, wenn Rheuma oder ein anderer Krankheitsfall den Alltag durcheinanderbringt. Unsere Servicefeen unterstützen Sie beim Einkaufen und Kochen, und noch bei vielem mehr.
Noch unsicher? Haben Sie Fragen zu Ihrem Fall? Unsere Beratung ist kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie an. Wir schauen gemeinsam, welche Leistungen zu Ihrer Situation passen und wie die Kosten gedeckt werden können. Denn eine Sache ist klar: Ihre Servicefee weiß, dass die Kraft von Tag zu Tag unterschiedlich sein kann, und stellt sich darauf ein.
Jetzt kostenlos bei JP Servicefee beraten lassen. Kein Formular, kein Druck.